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20. Februar 2026
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20. Februar 2026

Parkplätze oder Fahrradstraßen? Tempo 30 oder freie Fahrt? Und wer entscheidet eigentlich, wie der Platz auf Oldenburgs Straßen verteilt wird?
Wir haben in unserer Stadt u. a. einen Klimaschutzplan und einen Mobilitätsplan verabschiedet. Der menschengemachte Klimawandel hat weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. Das Ausmaß dieser Auswirkungen ist jedoch von Person zu Person unterschiedlich und hängt von einer Kombination aus Vulnerabilität* und Exposition* ab. So sind beispielsweise ältere Menschen, Kinder, Menschen, die in Armut leben, Menschen mit schlechtem Gesundheitszustand oder mit Behinderungen tendenziell anfälliger für die Auswirkungen des Klimawandels als die Allgemeinbevölkerung.
Auch Oldenburg kennt lange Hitzeperioden und Starkregenereignisse. Oldenburg muss Klimaanpassungsmaßnahmen dringend umsetzen.
Mobilität ist ein unverzichtbarer Teil des täglichen Lebens. Der Autoverkehr ist jedoch auch einer der größten Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Um das Oldenburger Klimaziel für 2035 erreichen zu können, muss der Verkehr in Oldenburg seine Treibhausgasemissionen in den kommenden Jahren schnell und drastisch mindern – und trotzdem wird über jede neue Fahrradstraße hitzig debattiert, über Tempo 30 gestritten und um jeden Parkplatz gerungen.
Wie stellen wir uns unsere Stadt von morgen vor? Soll es eine autogerechte oder eine menschengerechte Stadt sein?
Ob Quellenweg, Schlossplatz, Pferdemarkt, Nadorster Straße oder Fliegerhorststraße: Verkehrspolitik bewegt die Stadt wie kaum ein anderes Thema.
Wir von der Gruppe „Für Oldenburg“ wollen darüber reden – offen, kontrovers und konkret. Deshalb laden wir ein zur Podiumsdiskussion „Wem gehört die Straße? – Wie viel Veränderung verträgt Oldenburg?“
Mit dabei ist Katja Diehl, Bestsellerautorin, Host des Podcasts „She Drives Mobility“ und eine der bekanntesten Stimmen zur Mobilität der Zukunft in Deutschland. Nach 15 Jahren in der Verkehrs- und Logistikbranche setzt sie sich heute für eine gerechte Verkehrswende ein – laut, klar und mit dem Anspruch, dass Mobilität für alle funktioniert, nicht nur für Autos.
Auf dem Podium diskutieren außerdem unsere Ratsmitglieder Vally Finke (Umwelt- und Verkehrsausschuss) und Andreas Sander (Bau- und Finanzausschuss), die die kommunalpolitische Perspektive einbringen: Wo liegen die Zielkonflikte? Was ist politisch machbar – und was wäre fachlich notwendig?
Moderiert wird der Abend von Gesa Gerding.
Im zweiten Teil des Abends seid ihr gefragt: Welche Erfahrungen macht ihr im Alltag? Wo ärgert euch Verkehrspolitik – oder wo funktioniert sie überraschend gut? Bringt eure Fragen mit!
Wann: Freitag, 20. Februar 2026, 19:30 Uhr
Wo: CORE Oldenburg
Eintritt: frei
Verkehrswende passiert nicht über Nacht – aber sie beginnt mit Gesprächen wie diesem. Wir freuen uns auf euch!
*Exposition:
Beschreibt, wie stark jemand oder etwas den Auswirkungen des Klimawandels ausgesetzt ist. Beispiele sind Küstenstädte mit einem hohen Risiko für Sturmfluten oder Regionen mit zunehmender Trockenheit, die besonders von Dürren betroffen sind.
*Vulnerabilität:
Beschreibt, wie stark jemand oder etwas unter den Folgen leidet. So sind beispielsweise einkommensschwache Haushalte bei Hitze oft stärker belastet, etwa durch fehlende Kühlmöglichkeiten. Auch alte Bäume reagieren besonders empfindlich auf anhaltende Dürreperioden.
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